Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des KSV Tennenbronn bleibt der Konkurrenz nicht verborgen. Höherklassige Vereine wollen sich daran bedienen und werben mit finanziellen und sportlichen Perspektiven. So ist für den KSV Tennenbronn im Frühjahr stets eine kritische Zeit zu überstehen, denn der Verein beteiligt sich prinzipiell nicht an der unendlichen Preisspirale.

Fabian Reiner wird auch in 2011 Siege für den KSV Tennenbronn einfahren.

Der erfolgreichste Punktesammler der Runde 2010 Timo-Marcel Nagel hat bereits seinen Abschied genommen und wird in diesem Jahr für den ASV Urloffen kämpfen. Umso mehr sorgte sich der KSV um den Verbleib von Fabian Reiner, den der SV Triberg für die Bundesliga-Gewichtsklasse bis 68 kg lockte. Dieses Gewichtslimit wäre für Fabian Reiner kein Hindernis, denn er bereitet sich derzeit auf den Start bei den deutschen Meisterschaften bis 66 kg vor. Tribergs Trainer Bernd Reichenbach suchte den Tennenbronner persönlich zu Hause auf, um das Angebot zu besprechen. Für Fabian Reiner war letztendlich aber doch der Heimatverein und die Kameradschaft wichtiger, als das Lockangebot. An vergangenen Donnerstag unterschrieb er die Lizenz für die Runde 2011 beim KSV Tennenbronn und setzte damit ein wichtiges Zeichen auch für andere Ringer, die noch vom Wettbewerb geködert werden.