Nach dem 7. Rang im Vorjahr überraschte der Tennenbronner Fabian Reiner bei der DM der Männer am vergangenen Wochenende vom 18.-20. März mit einer Verbesserung auf den 5. Platz. Das war keineswegs eine Selbstverständlichkeit, denn in Herbrechtingen gingen im Vorfeld der Europameisterschaften in Dortmund alle Asse der deutschen Ringerszene auf die Matten.

Fabian Reiner ließ bei den deutschen Meisterschaften griech.-röm. der Männer 13 Konkurrenten hinter sich und belegte den 5. Platz.

 

In Fabians Klasse bis 66 kg kämpften neben den drei Vorjahressiegern noch fünfzehn weitere Konkurrenten um die Plätze und schon der erste Gegner Patrick Sorg aus Aalen war unter den Top-Ten des Vorjahres zu finden. Die erste Runde ging im Bodenkampf mit 0:2 Punkten an den Württemberger, dann aber trumpfte Fabian Reiner auf, gewann mit Fünferwertung per Untergriff die zweite Runde und mit 7:0-Überlegenheit im dritten Durchgang den Gesamtkampf. Schon das Viertelfinale führte ihn dann gegen den deutschen Meister 2010 Christian Fetzer aus Herbrechtingen. Dem Favoriten verlangte Fabian Reiner alles ab, konnte aber keine Wertung anbringen. Die erste Runde gewann Fetzer hauchdünn mit 0:1 im Bodenkampf und die zweite mit 0:4 Punkten durch kleine Wertungen. Der Lokalmatador setzte auch anschließend seinen Siegeszug fort und gelangte ins Finale, was Fabian Reiner eine weitere Chance in der Hoffnungsrunde öffnete. Sein Gegner war der Berliner Bakar Achmerzaev, der zuvor ebenfalls gegen Christian Fetzer verloren hatte. In einem engen Kampf wahrte der Tennenbronner seine Chance und hielt sich mit 1:0 und 4:0 Punkten siegreich im Rennen. Die Chance auf Bronze verwehrte ihm nun allerdings der Bundesligaringer und Vorjahres-Vizemeister Frank Stäbler aus Musberg. Nach einem knappen 0:1 in der ersten Runde verlor Fabian Reiner durch mehrere Durchdreher die zweite klar mit 0:7 Punkten. Da nach dem Reglement der dritte Platz zweimal vergeben wurde, hieß das für Fabian Reiner Platz 5 im Gesamtklassement. Neben Stäbler wurde der Nendinger Benjamin Raiser Dritter und im Finale löste Marcus Thätner aus Frankfurt/Oder den Herbrechtinger Christian Fetzer als deutschen Meister ab.

 

Mit der Empfehlung als 3. deutscher Juniorenmeister wurde Adrian Stockburger nachträglich in die Südbadische Mannschaft in die Klasse bis 60 kg aufgenommen. Das Losglück war nicht auf seiner Seite und er verlor zum Auftakt gegen den Vizemeister von 2010 Dennis Langner aus Rostock mit 0:6 und 0:5 Punkten. Die Hoffnungsrunde blieb für Adrian Stockburger unerfüllt, denn Langner konnte seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen und schied als Siebter vorzeitig aus.