Metzgermeister Christian Bader, der in seiner Jugendzeit Mitglied verschiedener Kraftsportvereine war, begeisterte einige junge Tennenbronner für den Kraftsport und durch Nachbarvereine wurde auf dem Löwenacker Ringen und Gewichtheben demonstriert.
Im Frühjahr 1925 kam es zur ersten Vereinsgründung. Der junge Verein war jedoch noch nicht lebensfähig, da ihm ein gleichzeitig gegründeter Turnverein zu schaffen machte und löste sich wieder auf. Noch im gleichen Jahr riefen Christian Bader und seine Anhänger eine neue Gründungsversammlung ein. Mitglieder des AV Schramberg standen Pate und sorgten dafür, daß eine Ringermatte nach Tennenbronn kam. Christian Bader übernahm selbst den Vorsitz, als Übungsraum diente der Speicher des Gasthauses "Löwen" und der Vereinskassier konnte bald 48 Mitglieder führen. Mit der Meisterschaft in der B-Klasse wurde 1930 der erste große Erfolg erzielt. Die Mannschaften aus Furtwangen, Donaueschingen und Villingen waren gegen Tennenbronn erst gar nicht angetreten, weil sie den Kampf als aussichtslos ansahen. Tennenbronn stieg in die A-Klasse auf und war dort schon in der nächsten Runde Meister. 1932 brachten die Sportler des KSV 45 Preise im Gewichtheben und Ringen nach Hause. 1933 wurde die erste eigene Ringermatte beschafft. 1935 - 1944 Durch eine Neueinteilung kam die 1. Mannschaft in die Gauliga und maß ihre Kräfte mit stärkeren Gegnern. Bei Einzelwettkämpfen stellten sich große Erfolge ein. Allein Fritz Bader als erfolgreichster Kraftsportler vor dem Krieg erkämpfte sich 13 Meisterschafts- und 20 weitere Medaillen. Auch Karl Kienzler, Erhard Obergfell, Franz, Karl und Anton Pfaff, Alfred Staiger, Gottlieb Lehmann, Josef Herzog, Franz Lamprecht und Willi Bader waren starke Athleten. Im Langstreckenlauf erzielte Hugo Eiermann zahlreiche erste Preise. Der zweite Weltkrieg verlangte große Opfer vom Kraftsportverein. Die Vereinstätigkeit kam völlig zum Erliegen, sieben aktive und drei passive Mitglieder kehrten nicht mehr zurück, drei weitere wurden als vermißt gemeldet. Fritz Bader, Erhard und Ernst Obergfell und Karl Kienzler mußten fortan infolge ihrer Kriegsverletzungen auf den aktiven Sport verzichten.
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