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Kampftag 03.09.2011
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KSV Tennenbronn I - RKG Freiburg 2000 II    25 : 15

Ringen ist wieder angesagt in Tennenbronn und rund 300 Zuschauer kamen zum Saisonauftakt in die Sporthalle, um ihren KSV zu sehen. Gegen die Reserve der RKG Freiburg wollten die Tennenbronner Ringer einen Grundstein legen für einen möglichst sorglosen Rundenverlauf, in der sie sich nicht zu den Favoriten zählen.

Bogdan Zaharia gab einen tollen Einstand beim KSV.

 

Dass die Unterstützung durch die Fans trotzdem kam, motivierte enorm und alle Athleten gaben trotz drückender Schwüle ihr Letztes. Benjamin Nagel traf auf den älteren Ex-Furtwanger Patrick Ganter und musste die ausgeglichene erste Runde mit 0 : 1 abgeben. Danach hatte er aber das Glück des Tüchtigen und gewann mit 3:0 die zweite und durch Zwiegriff auch die dritte Runde. Auch in der vierten blieb er auf Siegkurs und kam durch einen Zangengriff zu Punkten. Sein Gegner zog sich dabei eine Verletzung zu und brachte den nun verlorenen Kampf noch mit Mühe zu Ende. KSV-Neuzugang Bogdan Zaharia konnte zum Einstand glänzen, denn der Freiburger Adrian Herth war hoffnungslos unterlegen. Mit spektakulären Würfen gewann der Rumäne alle drei Runden überlegen. Adrian Stockburger machte es kurz und legte Matthias Hammacher in der ersten Minute aufs Kreuz. Während Tennenbronn in den unteren Klassen den Ton angab, war Freiburg in den Schwergewichten stark. Matthias Pfaff verlor die erste Runde gegen Alexander Fening ganz knapp und ging in der zweiten sogar in Führung. Dann fiel er aber auf einen Hüftschwung herein und kassierte eine Schulterniederlage. Der junge Simon Reiner hatte gegen Eduard Frick keine Chance und ging ebenfalls auf die Schultern. Zur Pause stand es damit 11 : 8 für Tennenbronn.  

Mit einem weiteren Schultersieg durch Jürgen Zingraf gegen Raphael Günter ging Freiburg nach dem Wiederanpfiff in Führung. Es sollte allerdings der letzte Sieg der Gäste bleiben. Peter Lehmann beherrschte Fabio Tascillo jederzeit und holte sich im Bodenkampf den Überlegenheitssieg. Ein Schlüsselkampf war die Begegnung zwischen Alexander Fichter und Eugen Zingraf. Der routinierte Gegner machte in der ersten und zweiten Runde jeweils in den Schlusssekunden die Pünktchen zum Sieg. Doch der Kämpfer im KSV-Dress gab nichts verloren, zumal die Kondition des Freiburger sichtlich nachließ. Mit 1:0 in der dritten Runde wendete sich das Blatt und danach war der fünf Jahre jüngere Zingraf restlos platt und am Ende froh, dass er die Disqualifikation noch verhindern konnte. Luca Lehmann präsentierte sich in einer bestechenden Form und war stets einen Tick schneller als sein Gegner Dominik Kaufmehl. Mit 11 : 1 Punkte in drei Runden verfehlte er zwar knapp einen Vierer, doch der Gesamtsieg für die Mannschaft war durch seinen Spitzenkampf schon gesichert. Freiburgs Jesse Federow, ein Mann mit Bundesligaerfahrung, hätte gegen Fabian Reiner auch nichts mehr retten können, denn er flog ein ums andere Mal durch die Luft. Selbst ein Fünfer war für den Tennenbronner dabei und drei überlegen gewonnene Runden begeisterten das Publikum. Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:

55 F    Benjamin Nagel – Patrick Ganter 3 : 1  (PS 10 : 1)
60 G    Bogdan Zaharia – Adrian Herth 4 : 0 (PS 21 : 0)
66 F    Adrian Stockburger – Matthias Hammacher 4 : 0 (SS)
66 G    Peter Lehmann – Fabio Tascillo 4 : 0 (PS 17 : 0)
74 F    Luca Lehmann – Dominik Kaufmehl 3 : 0 (PS 11 : 1)
74 G    Fabian Reiner – Jesse Federow 4 : 0 (PS 19 :1)
84 F    Alexander Fichter – Eugen Zingraf 3 : 2 (PS 15 : 6)
84 G    Raphael Günter – Jürgen Zingraf 0 : 4 (SS)
96 F    Simon Reiner – Eduard Frick 0 : 4 (SS)
120 G    Matthias Pfaff – Alexander Fening 0 : 4 (SS)




Bezirksliga Südbaden
KSV Tennenbronn II – KSV Gottmadingen I    13 : 26

Absteiger Tennenbronn II konnte gegen den Vorjahresvize Gottmadingen nur eine Hälfte lang mithalten. Daniel Herrmann zeigte gegen Joel Ruh einen griffreichen Kampf und siegte in drei Runden technisch überlegen. Volker Faißt ließ von Dominik Wattinger keinen Punkt zu und siegte ebenfalls in drei Runden. Stark war auch Felix Lehmann gegen den ehrgeizigen Philipp Ruh und zwang ihn in der ersten Runde fast auf die Schultern. In zwei weiteren engen Runden blieb der Tennenbronner jedes Mal Sieger. In der zweiten Kampfhälfte war Gottmadingen die deutlich überlegene Mannschaft. Nur noch Raphael Moosmann ging mit hart erkämpften 3:2-Runden als Sieger von der Matte. Die Übersicht, Tennenbronn II zuerst genannt:

55 F    Daniel Herrmann – Joel Ruh 4 : 0  (PS 16 : 2)
60 G    Matteo Lehmann – Ismail Neziri 0 : 4 (SS)
66 F    Felix Lehmann – Philipp Ruh 3 : 0 (PS 10 : 3)
66 G    Raphael Moosmann – Matthias Kühne 3 : 2 (PS 11 : 12)
74 F    Sven Hilser – Ingmar Platz 0 : 4 (PS 1 : 14)
74 G    Patrick Moosmann – Zaver Diksu 0 : 4 (PS 0 : 11)
84 F    Christoph Moosmann – Vitalij Pustowit 0 : 4 (SS)
84 G    Serdar Sidan – Daniel Weh 0 : 4 (SS)
96 F    kein Ringer – Steffen Mack 0 : 4
120 G    Volker Faißt – Dominik Wattinger 3 : 0 (PS 5 : 0)