Die stärkste Nachwuchstruppe der Vereinsgeschichte trug den Namen des KSV Tennenbronn in viele Lande.

1975 wurde Winfried Schubert 1. Deutscher Juniorenmeister, ein Jahr später gewann er nochmal Silber.

 

Mit Erich Kunz, Eugen Müller und Jürgen Götz waren drei weitere Ringer an deutschen Meisterschaften beteiligt.

Die Junioren konnten als Südbadischer Mannschaftsmeister glänzen.

Mit erst 17 Jahren belegte Berthold Stockburger 1976 den 5. Platz bei den deutschen Seniorenmeisterschaften.

Rudi Schondelmaier belegte bei den Junioren im griech.-röm. Stil von 1976 bis 1978 dreimal den 4. Rang. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 1978 trat ein junger Mann mit dem 4. Platz erstmals ins Rampenlicht:Robert Reiner.

Die junge Mannschaft beherrschte 1978 in der Oberligarunde ihre Gegner souverän und wurde ohne Verlustpunkt Meister. Der Weg in die 2. Bundesliga war frei. Die ehrgeizige Truppe erreichte gleich im ersten Jahr mit dem 5. Tabellenplatz den größten Mannschaftserfolg in der Vereinsgeschichte.

Bei der Jugend wurde er Dritter, bei den deutschen Juniorenmeisterschaften 1979 ließ Robert Reiner dagegen alle Gegner aussteigen und der KSV hatte wieder einen Deutschen Meister. In den folgenden Turnieren dieses Jahres belegte Robert Reiner nur noch 1. Plätze.

Jürgen Götz wurde 5. deutschen Jugendmeister und vom Badischen Sportbund zu einem Simultanaustausch nach Japan eingeladen.

Das Jahr 1980 stand ganz im Zeichen der Gebrüder Reiner. Karl Reiner wurde deutscher Jugend-Vizemeister, während sein Bruder Robert der Konkurrenz überhaupt keine Chance ließ. Er gab in sechs Runden nur einen Punkt ab. Auch bei den Junioren verteidigte er seinen Vorjahrestitel erfolgreich.

Jürgen Götz wurde hier 5. in der am stärksten besetzten Klasse bis 65 kg.

Die herausragenden Leistungen von Robert Reiner fanden die Anerkennung des Deutschen Ringerbundes mit der Nominierung für die Jugend-Weltmeisterschaft in Colorado-Springs/USA. Am 14. August 1980 bestritt Robert Reiner dort fünf Kämpfe gegen die Vertrete aus Mexiko, Japan, Schweden, Österreich und Italien. Nach gut 20 Minuten Kampfzeit hatte er sie alle besiegt und der Weltmeistertitel gehörte ihm. Die Gemeide bereitete Robert Reiner und seinem Begleiter Bernd Leusmann, der als DRB-Masseur in Colorado Springs dabei war, einen begeisterten Empfang.

Mit Jürgen Götz und Karl Reiner feierte Tennenbronn 1981 zwei deutsche Junioren-Vizemeister, Berthold Stockburger belegte bei den Senioren den 6. Rang.

Schlecht lief es dagegen in der Mannschaftsrunde. Vom Verletzungspech verfolgt und durch eine Mauschelei der nordbadischen Vereine Sandhofen und Kirrlach mußte man sich aus der 2. Bundesliga verabschieden.

Nur ein Jahr lang dauerte die Abstinenz in der Oberliga, der Meisterschaft 1982 folgte der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus. Erneut wurde im Aufstiegsjahr 1983 mit dem 4. Tabellenplatz das beste Vereinsergebnis erzielt. Bei deutschen Meisterschaften von 1982 bis 1984 mischten die Ringer des KSV weiter mit.

Karl Reiner gewann die Goldmedaille bei den Junioren und wurde bei den Senioren dreimal Fünfter. Den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte Berthold Stockburger als dritter deutscher Seniorenmeister. Robert Reiner kam bei den Senioren auf den 4. und Jürgen Götz auf den 7. Rang. Bei der Jugend landete Wolfgang Haberstroh einen dritten und Ulrich Moosmann einen 6. Platz. Bei den Schülern machte Ralf Maier von sich reden. Als 12-jähriger wurde er deutscher Vizemeister und schon ein Jahr später durfte er sich die Goldmedaille umhängen lassen.