Am 2. und 3. Februar 2018 starteten Leon Schetterer und Robin Moosmann beim internationalen Freistilturnier in Wolfurt in Österreich. Die beiden KSV-Nachwuchsringer kehrten mit jeweils sehr guten 3. Plätzen heim.

Leon Schetterer und Robin Moosmann beim Flatz-Open Turnier in Österreich
Das Turnier wurde vom Ringer- Weltverband UWW organisiert und nur Ringer mit internationaler UWW-Lizenz durften teilnehmen. Am Start waren 16 Nationen, darunter einige mit ihrer Nationalmannschaft. Die stärksten Ringer stellten die Teams aus Ungarn und Frankreich. Aber auch von den Nationalteams der USA und Israel waren hochkarätige Ringer dabei.

Leon Schetterer kämpfte in der Kadettenklasse bis 45 kg im Poolsystem. Nach einer Niederlage gegen starken Botond Kaffai vom Team Ungarn besiegte er mit einer tollen Leistung Malachyk O'Rourke vom Team Großbritannien und anschließend auch Lucas Hanke vom Thüringer Ringerverband. Im Halbfinale musste sich Leon dem späteren Goldgewinner Khamzat Arsamerzouez vom Team Frankreich knapp nach Punkten geschlagen geben. Das kleine Finale um Platz 3 gewann Leon Schetterer gegen den Schweizer Nationalringer Janis Steiger deutlich mit 10 : 3 Punkten. In diesem Kampf kam der Videobeweis zur Anwendung und eine Fehlentscheidung des Kampfgerichtes wurde mit vier Punkten zugunsten von Leon korrigiert.

Nachdem Leon dieses Jahr schon bei einem Einsatz in der Ukraine einen Kampf für die deutsche Nationalmannschaft gewinnen konnte, hofft er noch auf eine Nominierung für die diesjährige Jugend-Europameisterschaft!

Robin Moosmann startete in der Juniorenklasse bis 65 kg Klasse. Hier wurde im K.o.-System gerungen, wo schon eine Niederlage zum Ausscheiden führen kann. Dies passierte Robins erstem Gegner Genadi Avramov aus dem Nationalteam Israel. Robin gewann mit tollen Techniken unerwartet deutlich mit 18:8 Punkten. Auch im Halbfinale gegen den Sachsen Maximilian Buch hatte er zur Pause einen deutlichen Vorsprung, dann aber riss der Faden und Robin musste unerwartet noch eine knappe Niederlage einstecken. Im kleinen Finale um Platz 3 ließ er nichts mehr anbrennen. Mit einem Überlegenheitssieg noch vor der Pause gegen Florian Tafertshofer vom Nationalteam Österreich durfte sich Robin Moosmann über die Bronzemedaille freuen.