Rekordverdächtig ist die Zahl der nominierten Ringer des KSV Tennenbronn zu den anstehenden deutschen Meisterschaften der A-Jugend. Insgesamt neun Jungs haben sich qualifiziert, davon vier zum griechisch-römischen Turnier in Pirmasens und fünf zu den Freistilmeisterschaften in Ladenburg. Die Aussichten auf gute Platzierungen stehen nicht schlecht, zumal einige Starter bereits zum zweiten Male dabei sind.

Die KSV-Teilnehmer sehen beim Abschlusstraining mit Spannung den deutschen A-Jugendmeisterschaften entgegen. Von links: Eduard Jung, Georgios Scarpello, Jakob Moosmann, Lukas Brenn, Leon Schetterer, Mathias Schondelmaier, Julian Götz, Sven Herrmann. Hinten Trainer Fabian Reiner. Im Bild fehlt der erkrankte Robin Moosmann.

Bei den Klassikern ist Georgios Scarpello der Bronzegewinner von 2017 und hat im Februar dieses Jahres bereits als italienischer Meister geglänzt. Lukas Brenn schied 2017 auf dem 9. Platz von 20 Teilnehmern aus, hatte aber damals ein extrem ungünstiges Los gezogen. Auch er hat den Ehrgeiz und die Substanz für eine vordere Platzierung. Aus der B-Jugend-DM 2017 bringen Julian Goetz den Vizemeistertitel und Jakob Moosmann den 5. Platz als Referenz mit.

Im Freistil qualifizierte sich Robin Moosmann zum zweiten Mal als A-Jugendlicher und möchte seinen 12. Rang des Vorjahres zu verbessern. Seine Gewichtsklasse zählt allerdings zu den teilnehmerstärksten der A-Jugend und wegen einer Erkrankung steht hinter seinem Start noch ein dickes Fragezeichen.  Aus der B-Jugend bringen Mathias Schondelmaier den 2., Leon Schetterer den 3. und Eduard Jung den 5. Platz aus 2017 mit. Einziger DM-Neuling ist Sven Herrmann.

Alle KSV-Ringer werden gegenüber dem Vorjahr in höheren Gewichtsklassen antreten und dort auf teilweise neue und weiter entwickelte Gegner treffen. Dass sie den körperlichen und mentalen Stress bewältigen können sind im Vorfeld viele Trainingseinheiten absolviert worden. Die KSV-Jugendtrainer werden ihre Schützlinge selbstverständlich nach Pirmasens und Ladenburg begleiten.