Regionalliga
WKG Weitenau-Wieslet - KSV Tennenbronn I  15 : 14

Bezirksliga
KG Nendingen/Mühlheim - KSV Tennenbronn II  4 : 33

Auf den am Mittwoch überschwänglich gefeierten Heimsieg gegen den Favoriten Schorndorf folgte schon am Sonntag die Ernüchterung: Tennenbronn verlor gegen die bisher sieglose WKG Weitenau-Wieslet. Ausgerechnet im berühmt starken Mittelfeld des KSV riss diesmal ein Glied und besiegelte den knappen Rückstand von einem Punkt.
Nach dem Vierer von Timo-Marcel Nagel durch technische Überlegenheit konnte Tennenbronn noch auf zwei Auswärtspunkte hoffen.

Fünfeinhalb Minuten lang war auch Luca Lehmann auf einem guten Weg gegen Dennis Kronenberger und führte mit 4:0 Punkten. In den letzten 30 Sekunden entglitten ihm jedoch die sicher geglaubten zwei Mannschaftspunkte, der Heimringer glich auf 4:4 aus und wurde dank der letzten Wertung zum Kampfgewinner. Der Tennenbronner Rückstand vor dem letzten Duell erhöhte sich dadurch auf uneinholbare fünf Punkte und Fabian Reiner konnte mit seinem Überlegenheitssieg noch das Ergebnis verschönern, aber keine Wende mehr herbeiführen.

Weitenau-Wieslet hatte mit einer veränderten Aufstellung eine glückliche Hand. Svetlin Shindov kochte ab auf 57 kg und schaltete dort Eduard Jung aus. Sein Ersatzmann Maximilian Tröndlin hatte nach der Pause eine starke Phase und überrumpelte Mathias Schondelmaier mehrfach. Den Rückstand konnte der Tennenbronner noch gefährlich nahe verkürzen, aber die knappe Niederlage nicht mehr abwenden. Ferner wich Stefan Kilchling dem KSV-Star Fabian Reiner aus und trat eine Klasse tiefer gegen Matteo Lehmann an. Auch Kilchling belohnte sich für das Gewichtmachen mit einem knappen Punktsieg. Daneben wurden Zorhab Ohanian und Jonas Dürr ihrer Favoritenrollen gegen David Brenn und Jonas Schondelmaier gerecht und behielten zusammen sieben Mannschaftspunkte ein.

Für Tennenbronn war Schwergewichtler Dimitar Kumchev mit einem Punktsieg gegen Michael Herzog erfolgreich, verpasste aber eine nahe höheren Ausbeute. Miroslav Geshev hatte leichtes Spiel mit Fabian Weniger und in gut einer Minute fünfzehn Punkte zusammen. Timo-Marcel Nagel gab alles für seinen Vierer gegen Thomas Bachmann und war wenige Sekunden vor den Schlussgong am Ziel. Seine Hingabe blieb am Ende für Tennenbronn leider vergebens.

Die Übersicht, Weitenau-Wieslet zuerst genannt:
57 F     Svetlin Shindov - Eduard Jung 4 : 0 (SS)
61 G     Maximilian Tröndlin - Mathias Schondelmaier 1 : 0 (PS 10 : 8)
66 F     Zorhab Ohanian - David Brenn 3 : 0 (PS 14 : 1)
71 G     Stefan Kilchling - Matteo Lehmann 2 : 0 (PS 3 : 0)
75 F     Dennis Kronenberger - Luca Lehmann 1 : 0 (PS 4 : 4)
75 G     Luca Köpfer - Fabian Reiner 0 : 4 (PS 0 : 15)
80 F     Thomas Bachmann - Timo-Marcel Nagel 0 : 4 (PS 3 : 18)
86 G     Jonas Dürr - Jonas Schondelmaier 4 : 0 (PS 15 : 0)
98 F     Fabian Weniger - Miroslav Geshev 0 : 4 (PS 0 : 15)
130 G   Michael Herzog - Dimitar Kumchev 0 : 2 (PS 0 : 6)


KG Nendingen/Mühlheim I - KSV Tennenbronn II    4 : 33

Mit einem Kantersieg gegen das Schlusslicht Nendingen/Mühlheim setzte Tennenbronn ein deutliches Zeichen, dass die Mannschaft ihren Platz zumindest im vorderen Mittelfeld der Bezirksliga suchen will. Eine Woche zuvor wurde der Vorletzte Trossingen ebenfalls souverän besiegt und als nächstes steht der Vergleich mit dem direkten Verfolger Aichhalden II bevor.

 Gleich sieben Mal musste die Kampfgemeinschaft Nendingen/Mühlheim auf der Matte volle vier Punkte an Tennenbronn abgeben. Darunter waren schnelle Schultersiege von Daniel Herrmann, Lukas Brenn, Raphael Nagel und Thorsten Götz, daneben technisch überlegene Punktsiege von Robin Moosmann, Raphael Günter und Maximilian Mond. Einen weiteren Vierer erhielt der KSV kampflos geschenkt. Als einzige über die volle Kampfzeit kämpften Gastgeber Martin Wenskus und Tennenbronns Mathias Pfaff im Schwergewicht, wo der Tennenbronner am Ende einen knappen 4:5-Punktsieg für sich behielt. Den "Ehrentreffer" für Nendingen/Mühlheim markierte Abdul Bashir Jalili mit einem Schultersieg gegen Jakob Moosmann

Die Übersicht, Nendingen/Mühlheim zuerst genannt:
57 F     kein Ringer - Leon Schetterer 0 : 4
61 G     Abdul Bashir Jalili - Jakob Moosmann 4 : 0 (SS)
66 F     Florian Hermann - Daniel Herrmann 0 : 4 (SS)
71 G     Fabian Weinreich - Lukas Brenn 0 : 4 (SS)
75 F     Altan Bakir - Robin Moosmann 0 : 4 (PS 2 : 18)
75 G     Chris Haenssler - Raphael Nagel 0 : 4 (SS)
80 F     Dominik Pfeiffer - Thorsten Götz  0 : 4 (SS)
86 G     Benjamin Marquardt - Raphael Günter  0 : 4 (PS 1 : 16)
98 F     Anil Misirci - Maximilian Mond  0 : 4 (PS 0 : 15)
130 G   Martin Wenskus - Mathias Pfaff 0 : 1 (PS 4 : 5)