Mit einem jungen Team startete der Südbadische Ringerverband am 24. November bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2018 der Frauen in Dormagen. In der Klasse bis 57 kg vertrat Sina Moosmann die Farben des SBRV, als Kampfrichter war Sven Hilser dabei und als Verbandsvertreter Vizepräsident Winfried Schubert, alle vom KSV Tennenbronn.

Die Teilnehmer des KSV Tennenbronn freuen sich über die Silbermedaille: Von links SBRV-Vizepräsident Winfried Schubert, Ringerin Sina Moosmann und Kampfrichter Sven Hilser.

In der ersten Runde konnte die Mannschaft aus Hessen deutlich mit 20:10 geschlagen werden. Sina Moosmann steuerte dazu mit einem 8:0-Sieg gegen Kathleen Kinzel drei Punkte bei. Danach folgte eine unglückliche Niederlage gegen Bayern mit 16:18 Punkten, wobei auch Sina das Pech hatte, bei knapper Führung wenige Sekunden vor dem Schlussgong auf die Schultern zu verlieren. Das Glück kehrte in der dritten Runde ohne eigenes Zutun zurück, denn die Hessen-Mädels schlugen Bayern deutlich mit 19:11 und die Südbadenerinnen standen dadurch im Halbfinale. Die Gegnerinnen aus dem Saarland hatten keine Chance und wurden mit 27:6 aus dem Rennen geworfen. Auch Sina Moosmann war mit 10:0 Punkten gegen Leah Bauer klar überlegen. Die Silbermedaille stand damit fest und dabei blieb es auch, denn die Frauen aus Nordrhein-Westfalen waren zu stark und verteidigten mit 23:11 Punkten ihren Meistertitel aus dem Vorjahr. Sina Moosmann musste gegen die WM-Teilnehmerin Nina Hemmer antreten und verlor auf die Schultern. Doch die Niederlage tat der Freude der gesamten Mannschaft keinen Abbruch und die Trainer Mario Sachs und Mirko Burger waren voll des Lobes für das großartige Abschneiden.