13. CZARNY BÓR OPEN in Polen

Die kleine Stadt Czarny Bór (auf deutsch Schwarzwaldau) in Niederschlesien nahe der tschechischen Grenze lud am vergangenen Wochenende am 8. und 9. Dezember zu einem internationalen Frauenturnier ein. Der Einladung folgte die Rekordzahl von 306 Teilnehmerinnen aus Weißrussland, Kroatien, Tschechien, Estland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Kasachstan, Litauen, Lettland, Deutschland, Schweden, der Ukraine und Ungarn. Daneben waren die die polnischen Nationalmannschaften der drei ausgeschriebenen Altersklassen vertreten. Eine südbadische Auswahl, unter ihnen Sina Moosmann vom KSV Tennenbronn, machte sich unter der Leitung von Landestrainer Mario Sachs und Vizepräsident Winfried Schubert am Freitag auf die Reise und noch am Abend erfolgte das Wiegen in allen Kategorien.

Eine große Anzahl Medaillengewinner aus Welt- und Europameisterschaften nahmen an dem Wettbewerb teil und das Niveau der Kämpfe war ungewöhnlich hoch. Sina Moosmann hatte in der Klasse bis 53 kg der zusammengefassten Altersklasse Seniors/Juniors (17 Jahre und älter) acht Konkurrentinnen. Sie erreichte im Pool einen Punktsieg gegen die Ungarin Nikolett Faragó und verlor gegen die Vize-Welt- und Europameisterin der Juniorinnen Ellen Riesterer aus Freiburg auf die Schultern. Damit erreichte sie das Finale um Bronze und traf dort auf die Berlinerin Desiree Schäfer. Sina verlor den Kampf gegen die zwei Jahre ältere Gegnerin leider mit 4:9 Punkten, doch blieb für sie ein guter 5. Platz in einem starken Turnier.

Gruppenbild der südbadischen Mannschaft in Czarny Bór. Vom KSV Tennenbronn links Winfried Schubert, Dritte von links Sina Moosmann.

Sina Moosmann rechts im blauen Trikot vor dem Kampf gegen die Ungarin Nikolett Faragó.