Am 9. Februar 2019 gingen 226 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Australien, England, Israel, USA, Kroatien, Tschechien, Finnland, Ungarn, Slowenien, der Schweiz und Polen an den Start dieses bedeutenden internationalen Turniers. Das Turnier wurde vom Ringer- Weltverband UWW organisiert und nur Ringer mit internationaler UWW-Lizenz durften teilnehmen.

Vom KSV Tennenbronn war die stolze Zahl von sechs Ringern und einer Ringerin am Start, davon vier in den Reihen der südbadischen Landesmannschaft.

Die Teilnehmer aus Tennenbronn beim Flatz Austria Open Turnier in Österreich: von links stehend Robin Moosmann, Mathias Schondelmaier, Leon Schetterer, Eduard Jung, kniend Sina Moosmann, David Brenn und Thomas Eckhardt.

In der niedrigsten Kadetten-Gewichtsklasse bis 45 kg bestimmte Thomas Eckhardt das Geschehen und holte sich die Goldmedaille. Dazu besiegte er Ronen Kolesnik vom Team Israel und Melvin Feyer vom Team Schweiz.  Kein Sieg vergönnt war Leon Schetterer, der eine Klasse ins 55er Limit aufgestiegen war und das gleiche Schicksal ereilte Eduard Jung in der Klasse bis 60 kg. Dagegen erreichte Mathias Schondelmaier bis 65 kg mit einem Sieg gegen Joachim Mark und einer Niederlage gegen Balazs Balint, beide aus Ungarn, ins Finale um Platz 3. Mit einem Überlegenheitssieg gegen den Österreicher Tobias Neuschitzer sicherte er sich die Bronzemedaille. Bis 71 kg belegte Robin Moosmann mit einem Sieg gegen den Israeli Liran Benoguev den 7. Rang.

Erstmalig nach seiner Verletzung ging David Brenn wieder in einen Wettkampf und belegte bei den Junioren bis 61 kg den 5. Platz. Er holte einen Sieg gegen seinen südbadischen Teamkollegen Johannes Vögele und musste sich gegen den späteren Gold-Gewinner Nico Megerle und den schweizerischen WM-Teilnehmer Nino Leutert geschlagen geben.

Bei den Frauen bis 53 kg kam Sina Moosmann auf den 4. Platz. Durch einen Sieg gegen Nikoletta Farago aus Ungarn und einer Niederlage gegen Amanda Tomczyk aus Polen hatte sie die Chance auf Bronze, scheiterte hier aber gegen die starke US-Amerikanerin Tiare Ikei.

Bei einer so hochkarätigen Besetzung wie in Wolfurt sind zwei Medaillenplätze ein herausragendes Ergebnis für die Tennenbronner Teilnehmer. Aus Niederlagen lernen und dadurch stärker werden ist ein durchaus schätzenswerter Profit für die hier nicht so erfolgreichen Athleten.