Acht Ringer des südbadischen Ringerverbandes starteten am letzten Wochenende, den 15. und 16. März in Chomutov am südlichen Rand des Erzgebirges auf internationalem Parkett. Der "Grand Prix Chomutov" zählt zu den stärksten internationalen Turnieren und dient den Ringern und Trainern zur Vorbereitung und Sichtung für die anstehenden Wettkämpfe des Jahres. 150 Athleten waren angemeldet, speziell Teams aus der Tschechischen Republik, Lettland, Finnland, USA, Schweiz, Frankreich, Estland, Weißrussland, Ungarn, Deutschland, Litauen, Slowakei, Kroatien und Holland.

Vom KSV Tennenbronn war Lukas Brenn in der Klasse bis 71 kg in Chomutov dabei. Bei seinem ersten Start im Vorjahr konnte er mit einer Bronzemedaille überraschen, allerdings noch eine Klasse tiefer. Die erste Runde lief erneut erfolgreich und Lukas erzielte einen Schultersieg gegen einen Franzosen. Danach verließ ihn allerdings das Kampfglück und durch Punktverluste aus eigenen Fehlern verlor er knapp gegen einen Weißrussen. Das Pech klebte ihm an den Schuhen, als er im nächsten Kampf gegen einen Finnen beim Angriff am Boden "hängen blieb" und auf die Schultern ging. Damit war er vorzeitig ausgeschieden, ohne sein wahres Können zu beweisen. Nach eigener Einschätzung hätte er bis zum Platz 2 alle besiegen können. Erster seiner Gewichtsklasse wurde wieder der aktuelle Weltmeister aus Moldawien.

Die südbadische Mannschaft beim "Grand Prix Chomutov", Dritter von rechts Lukas Brenn.