Ringen war seine Leidenschaft. Über fünfzig Jahre lang stellte sich Winfried Schubert vom KSV Tennenbronn mit ganzer Kraft in den Dienst der ältesten Sportart der Welt. Nun nahm er seinen Abschied von seinem Heimatort und -land und demzufolge auch von seinen Ämtern und Einsätzen. Der Präsident des südbadischen Ringerverbandes Martin Knosp würdigte die Leistungen von Winfried Schubert mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des SBRV.

Verbandspräsident Martin Knosp (links) überreicht Winfried Schubert die Ehrenurkunde des SBRV.

Bereits 2007 war Winfried Schubert für seine Verdienste mit der Landesehrennadel ausgezeichnet worden. Seine sportliche Laufbahn begann er im Alter von acht Jahren beim KSV Tennenbronn, sein größter Triumph war 1975 der Titel des deutschen Juniorenmeisters und in rund 300 Kämpfen stand er für seinen Verein auf der Matte. Parallel diente Winfried Schubert dem KSV als erster Geschäftsführer und hatte diesen arbeitsintensiven Posten 25 Jahre lang von 1978 bis 2003 inne. Ab 1989 folgte der Sprung in vereinsübergreifende Funktionen, zuerst als Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bezirk und ab 1995 zehn Jahre lang als Staffelleiter der ARGE Schwarzwald-Alb-Bodensee. Im südbadischen Ringerverband übernahm er ab 1991 Verantwortung als RA-II mit zahlreichen Einsätzen im Schiedsgericht bei deutschen Meisterschaften und Endrundenkämpfen der Bundesliga. 2005 wurde Winfried Schubert zum Verbands-Vizepräsidenten Sport berufen und betreute gleichzeitig auch das Frauenreferat - dieses als Stellvertreter von 2009 bis 2017 auch beim Deutschen Ringerbund. Unzählige deutsche Meisterschaften und internationale Turniere begleitete Winfried Schubert als Verbands-Delegierter und kann mit Stolz auf eine insgesamt 30-jährige Bezirks- und Verbandstätigkeit in verantwortungsvoller Position zurückblicken.

Für den KSV Tennenbronn bleibt Winfried Schubert ein Aushängeschild und leuchtendes Beispiel für außergewöhnliches Engagement im Verein. Sein Interesse am Ringen hat er mitgenommen und wird das Geschehen am Heimatort und überregional via Internet weiter verfolgen.