Regionalliga
WKG Weitenau-Wieslet I - KSV Tennenbronn I   5 : 21

Landesliga Südbaden
WKG Weitenau-Wieslet II - KSV Tennenbronn II    11 : 17

Mit einem Kantersieg gegen Weitenau-Wieslet bewies der KSV Tennenbronn erneut, was ein homogenes Team zu leisten vermag. Alle Ringer zeigten sich auf den Punkt fit und schaukelten sich in einen regelrechten Siegesrausch. Zu recht belegt die Mannschaft nun den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga.

David Brenn landete einen Coup und besiegte den hohen Favoriten Zorhab Ohanian.

Ein Zweier nach fünf und eine weiterer nach sieben Sekunden schienen die Überlegenheit des Heimringers Svetlin Shindov schnell zu beweisen. Weniger beeindruckt davon zeigte sich Leon Schetterer und verschaffte sich mit einem Konter am Boden Respekt. Auch eine Vier des Weitenauers glich Schetterer postwendend wieder aus. Zur Pause führte Shindov lediglich mit 9:6 Punkten und erfüllte mit dem 10:6 nach drei weiteren Minuten bei weitem nicht die Erwartungen seines Teams. Im Schwergewicht überrollte Dimitar Kumchev seinen Gegner Michael Herzog innerhalb zwei Minuten mit zehn Punkten, die der Weitenauer bis zum Ende nur noch auf 5:10 verkürzen konnte. Auch Jens Moosmann überfuhr Nico Streule mit seiner offensiven Ringweise und wurde technisch überlegener Sieger. Dabei war Streule aber kein ungefährlicher Gegner und hatte in der Anfangsphase einige gute Szenen. Miroslav Geshev wollte offenbar nicht nachstehen und setzte schon in der ersten Kampfhälfte Angriffe gegen den starken Markus Mickein. Nach zwei Minuten führte er mit 4:0 Punkten und in der Folge kämpfte sich Mickein mit drei Einsern mühsam heran. Den Schlusspunkt setzte wie gewohnt aber Miro Geshev zum Endstand von 5:3 für den Tennenbronner. Ein weiteres Highlight aus Tennenbronner Sicht setzte David Brenn gegen den hoch favorisierten Franzosen Zorhab Ohanian. Der Gastgeber ging erst mit vier Punkten in Führung, dann folgte die stärkste Phase des Tennenbronners und er überholte auf 7:4. In der letzten Minute kämpften beide noch immer verbissen um den Sieg - Ohanian war mit zwei Zweiern wieder vorne, doch das bessere Ende feierte David Brenn und gewann schließlich mit 9:8 Punkten.

Nach der Pause konnte Jonas Dürr für die Gastgeber den höchsten Einzelsieg einfahren. Er schlug Jonas Schondelmaier mit 10:1 Punkten, was für den Tennenbronner aber nicht unerwartet kam. Schondelmaier hatte am Ende sogar die größeren Reserven und rettete seinem Team einen Punkt. Von Simon Dürr erwartete das Weitenauer Lager einen ähnlichen Erfolg, doch Lukas Brenn ging davon völlig unberührt in den Kampf. Mit Konter und Bodenrolle baute er sich zur Pause eine 5:0-Führung auf, die am Ende mit 6:4 Punkten einen weiteren unerwarteten KSV-Sieg einbrachte. In den nächsten beiden Kämpfen wurden die Tennenbronner Ringer ihrer Favoritenrolle gerecht - Timo-Marcel Nagel punktete Marco Ruf in nur einer Minute aus und Robin Moosmann kam gegen den Weitenauer Ersatzmann Benny Vogt ebenfalls ungefährdet zum Überlegenheitssieg. Im Sog der Sieges fegte Fabian Reiner den Weitenauer Schlussmann Stefan Kilchling ebenfalls überlegen von der Matte und die im Bus mitgereisten Tennenbronner Fans feierten mit dem Team einen großartigen Auswärtssieg überschwänglich.

Die Übersicht, Weitenau-Wieslet zuerst genannt:

57 F     Svetlin Shindov - Leon Schetterer 2 : 0 (PS 10 : 6)
61 G     Nico Streule - Jens Moosmann 0 : 4 (PS 4 : 20)
66 F     Zorhab Ohanian - David Brenn 0 : 1 (PS 8 : 9)
71 G     Simon Dürr - Lukas Brenn 0 : 1 (PS 4 : 6)
75 F     Benny Vogt - Robin Moosmann 0 : 4 (PS 1 : 16)
75 G     Stefan Kilchling - Fabian Reiner 0 : 4 (PS 0 : 15)
80 F     Marco Ruf - Timo-Marcel Nagel 0 : 4 (PS 0 : 16)
86 G     Jonas Dürr - Jonas Schondelmaier 3 : 0 (PS 10 : 1)
98 F     Markus Mickein - Miroslav Geshev 0 : 1 (PS 3 : 5)
130 G   Michael Herzog - Dimitar Kumchev 0 : 2 (PS 5 : 10)

Landesliga Südbaden

Schon im Vorkampf hatte Tennenbronn Grund zum Jubeln, denn die Reservemannschaft bezwang trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Eduard Jung Weitenau-Wieslet II mit 17:11 Punkten. Auch Tennenbronn II steht damit an zweiter Stelle der Tabelle. Maximilian Mond mit Schultersieg, sowie Sven Herrmann und Dominik Pfeifer mit Punktsiegen brachten Tennenbronn trotz der kampflos verlorenen 66-kg-Klasse in Führung. Julian Götz hatte bis dahin gegen Marek Läuger nur einen Punkt verloren. In einem turbulenten Kampf kam Weitenauers Marco Kreutler zu einem Schultersieg gegen Raphael Günter und brachte damit seine Mannschaft noch einmal heran. Als danach Mathias Schondelmaier mit 2:1 Punkten den Weitenauer Hoffnungsträger Simon Leisinger bezwang und Frederik Mrokon dem Favoriten Luca Köpfer nur zwei Punkte  überließ, war die Tennenbronner Zuversicht berechtigt. Ein kampfloser Vierer für Matteo Lehmann stand schon fest und Luca Lehmann legte Timo Streule mit zehn Punkten Führung aufs Kreuz.

Maximilian Mond legte Enrico Weis besiegte Enrico Weis auf die Schultern.

Die Übersicht, Weitenau-Wieslet II zuerst genannt:

57 F     Alex Graff - Sven Herrmann 0 :2 (PS 4 : 9)
61 G     Marek Läuger - Julian Götz 1 : 0 (PS 4 : 3)
66 F     Maximilian Tröndlin - kein Ringer 4 : 0
71 G     Simon Leisinger - Mathias Schondelmaier 0 : 1 (PS 1 : 2)
75 F     Timo Streule - Luca Lehmann 0 : 4 (SS)
75 G     kein Ringer - Matteo Lehmann 0 : 4
80 F     Luca Köpfer - Frederik Mrokon  2 : 0 (PS 6 : 2)
86 G     Marco Kreutler - Raphael Günter  4 : 0 (SS)
98 F     Patrik Kreutler - Dominik Pfeifer 0 : 2 (PS 3 : 6)
130 G   Enrico Weis - Maximilian Mond  0 : 4 (SS)