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Kampftag 01.11.2019
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Regionalliga
KSV Tennenbronn I - KG Baienfurt/Ravensburg/Vogt I   10 : 23

Landesliga
KSV Tennenbronn II - VfK Radolfzell I   15 : 19

Es war ein schwarzer Freitag für den KSV Tennenbronn. Aus der angestrebten Revanche für eine knappe Vorrundenniederlage gegen die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt wurde die höchste Niederlage dieser Saison. Die Gästestaffel wartete mit einer Aufstellung auf, die objektiv betrachtet für den KSV nicht schlagbar war und die in der Rückrunde so noch für manchen Paukenschlag sorgen dürfte.

Miroslav Geshev war einer der wenigen, die als Sieger für den KSV Tennenbronn von der Matte gingen.

Im Papiergewicht konnte Julian Götz den körperlich stärkeren Moritz Buck nicht wie erhofft aufhalten und musste nach fünfeinhalb Minuten die Überlegenheit des Baienfurters anerkennen. Auch die Hoffnungen im Schwergewicht erfüllten sich nicht, denn Dimitar Kumchev war der Schnelligkeit von Timofei Xenidis nicht gewachsen und geriet mit zehn Punkten viel zu hoch in Rückstand. Erst in der zweiten Hälfte konnte er seinen Gewichtsvorteil nutzen und noch auf 6 : 10 verkürzen. David Brenn hielt den Kampf gegen Magomed Makaev lange offen und hatte ab Mitte der vierten Minute sichtlich die bessere Kondition. Seine Bemühungen um den Sieg wusste der clevere Baienfurter aber mehrfach zu kontern und wurde am Ende deutlicher Punktsieger. Besser aufzuholen gelang Maximilian Mond. Er war gegen Mirko Lemaic mit sechs Punkten in Rückstand geraten und wendete das Blatt mit sauberen Würfen mit 14 : 8 zu seinen Gunsten. Ein Schock für Ringer und Fans war die Schulterniederlage von Mathias Schondelmaier, der nach einem extremen Würgegriff in der ersten Aktion bewusstlos auf der Matte liegen blieb. Schondelmaier erholte sich wieder, aber Tennenbronn lag damit zur Pause schon hoffnungslos zurück.

Die zweite Hälfte eröffnete Miroslav Geshev mit einem positiven Erlebnis für die zahlreichen KSV-Fans und punktete Christof Dornfeld überlegen aus. Im Gegenzug wurde Robin Moosmann von Adrian Wolny in gut einer Minute technisch überhöht geschlagen. Große Probleme hatte auch Jonas Schondelmaier mit Alexander Schaich und lag mit zehn Punkten im Rückstand, als er erfolgreich einen Schleudergriff durchziehen konnte. Bei dieser Aktion zog sich der Baienfurter eine Schulterverletzung zu und musste den Kampf aufgeben. Einen neuen Hochkaräter präsentierte Baienfurt dem KSV-Star Fabian Reiner mit dem moldawischen Meister und EM-Teilnehmer Valeriu Toderean. Nach der ersten Hälfte lag Fabian Reiner mit 3:6 Punkten noch in einem aufholbaren Rückstand, aber der  "schwarze Freitag" ging auch an ihm nicht vorüber. Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff geriet er in eine gefährliche Lage und konnte trotz heftiger Gegenwehr die Schulterniederlage nicht abwenden. Da musste sich auch Timo-Marcel Nagel nicht mehr grämen, dass er gegen den starken Kevin Henkel mit 2 : 8 Punkten den kürzeren zog.

Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:
57 G     Julia Götz - Moritz Buck 0 : 4 (PS 0 :17)
61 F     David Brenn - Magomed Makaev  0 : 3 (PS 6 : 15)
66 G     Mathias Schondelmaier - Lukas Buck 0 : 4 (SS)
71 F     Robin Moosmann - Adrian Wolny 0 : 4 (PS 1 : 16)
75 G     Fabian Reiner - Valeriu Toderean 0 : 4 (SS)
75 F     Timo-Marcel Nagel - Kevin Henkel  0 : 2 (PS 2 : 8)
80 G     Jonas Schondelmaier - Alexander Schaich 4 : 9 (Aufgabe)
86 F     Miroslav Geshev - Christof Dornfeld 4 : 0 (PS 15 : 0)
98 G     Maximilian Mond - Mirco Lemaic 2 : 0 (PS 14 : 8)
130 F    Dimitar Kumchev - Timofei Xenidis 0 : 2 (PS 7 : 10)


Landesliga Südbaden

Beste Chancen hatte die Tennenbronner Reserve, mit einem Sieg gegen Radolfzell die Tabellenspitze zu erobern. Durch eine Reihe individueller Fehler wurde der mögliche Sieg verpasst - so verlor Dominik Pfeifer dem Kampfverlauf nach viel zu hoch, Frederik Mrokon kassierte statt einer einfachen Punktniederlage zwei Sekunden vor Schluss eine Schulterniederlage und Matteo Lehmann verlor in den letzten 30 Sekunden den Punktsieg, der zumindest ein Unentschieden gerettet hätte. Mit einer knappen Punktniederlage erzielte Jens Staiger einen Achtungserfolg gegen den Routinier Simon Rebholz.

Leon Schetterer, Eduard Jung und Lukas Brenn boten tolle und punktreiche Kämpfe, die mit einem zusätzlichen kampflosen Vierer ein ausreichendes Polster geboten hätten.

Edi Jung knöpfte dem

Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:
57 G     Leon Schetterer - David Gert  4 :0 (PS 15 : 0)
61 F     Jakob Moosmann - Rafael Kinsfater 0 : 4 (PS 0 : 16)
66 G     Jens Staiger - Simon Rebholz 0 : 2 (PS 2 : 5)
71 F     Eduard Jung - Filip Iliev 4 : 0 (PS 18 : 2)
75 G     Lukas Brenn - Artur Pinsak 3 : 0 (PS 16 : 2)
75 F     Matteo Lehmann - Dominik Stadler 0 : 2 (PS 4 : 7)
80 G     Frederik Mrokon - Levin Özkaya 0 : 4 (SS)
86 F     Thorsten Götz -  Dumitru Tulbea 0 : 4 (PS 0 : 16)
98 G     Raphael Günter - kein Ringer 4 : 0
130 F    Dominik Pfeifer - Dawid Sollich 0 : 3 (PS 3 : 11)