Vom 19. bis 21. März fanden in Kirrlach die deutschen Meisterschaften der Männer griechisch-römisch statt, zu denen Fabian Reiner nach seiner Silbermedaille bei den Junioren eine zusätzliche Nominierung erhielt. Dass er es in diesem Feld enorm schwer haben wird, war den Verantwortlichen dabei wohl bewusst. Sein erster Gegner Nico Schäuble aus Waldkirch kam ihm gelegen, denn er ist gleichaltrig und der Tennenbronner hat ihn zudem in der Mannschaftsrunde geschlagen. Doch auch Schäuble war hoch motiviert und brachte Fabian Reiner in der ersten Runde eine 0:5-Punktniederlage bei. Das bessere Ende hatte aber doch der Tennenbronner mit 3:0 und 1:0 in den beiden folgenden Runden. Fabian bewies dann, dass er sich mit den Großen des deutschen Ringkampfsports durchaus messen kann. Der spätere deutsche Meister Christian Fetzer aus Herbrechtingen lag in der ersten Runde zurück und konnte nur dank zwei zugesprochenen Punkten wegen angeblicher Beinarbeit
von Fabian Reiner knapp mit 3:4 Punkten gewinnen. Ein Ausheber mit Höchstwertung in der zweiten Runde entschied den Kampf endgültig für den Württemberger. Die Hoffnungsrunde führte Fabian Reiner gegen seinen Finalgegner der Juniorenmeisterschaften Benedikt Pauli, gegen den er damals eine Schulterniederlage kassierte. Die Revanche war im Bereich des Möglichen, aber Fabian Reiner fand nicht zu seiner gewohnten Form. Die erste Runde gewann der Untergriesbacher mit 0:2 Punkten, Fabian Reiner zog in der zweiten Runde mit 4:0 wieder gleich. Die entscheidende dritte Runde gewann der deutsche Juniorenmeister Pauli knapp mit 2:3 Punkten. Fabian Reiner belegte damit den 7. Platz unter den insgesamt 17 Startern in der 66-kg-Klasse.