Das Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier in Kleinostheim bei Aschaffenburg hat eine über 20-jährige Tradition und zählt zu den stärksten Jugendturnieren in Deutschland. 334 Teilnehmer aus 59 Vereinen und Verbänden gingen am vergangenen Sonntag, den 17. November in den Wettbewerb, darunter auch viele ausländische Ringer. Die Plätze zwei bis vier der Vereinswertung wurden von Mannschaften aus Frankreich, Finnland und Belgien erobert. Die fünf Teilnehmer aus Tennenbronn belegten Rang 22.

Unter der starken Konkurrenz war leider kein Klassensieger drin. Mit Silber in der A-Jugendklasse bis 60 kg war Leon Schetterer der erfolgreichste KSV-Ringer. Mit vier überlegenen Siegen führte sein Weg ins Finale gegen Magomed Kartojev aus Oberölsbach. Diesem bärenstarken Gegner musste er sich mit 2:18 Punkten beugen.

Eduard Jung erreichte den 4. Platz bis 65 kg. Er holte frei Siege im Pool, das große Finale verwehrte ihm aber der Wittener Gregor Eigenbrodt. Im Kampf um Bronze musste Eduard dem Holländer Mohammed Abdurachmanov einen überlegenen Punktsieg überlaasen.

Als dritter A-Jugendlicher des KSV Tennenbronn ging Mathias Schondelmaier bis 71 kg ins Rennen. Mit dem Finnen Miko Elkala und dem späteren Ersten Adrian Barnowksi aus Nürnberg traf er gleich auf Spitzenleute der 17 Teilnehmer umfassenden Klasse. Mathias lieferte beiden starke Kämpfe, musste sich aber jeweils knapp nach Punkten geschlagen geben und schied mit dem 12. Platz aus.

Bei der C-Jugend hatte Enes Vehapi mit einem Sieg bereits die Bronzemedaille sicher. Gegen seine beiden anderen Konkurrenten war er ohne Chance. Sein Bruder Hadis Vehapi brauchte bei der B-Jugend bis 62 kg schon zwei Siege, um den 5. Platz zu erringen. Dagegen standen zwei Pool-Niederlagen gegen die späteren Gold- und Bronzegewinner.