KSV Tennenbronn II feiert vorzeitige Meisterschaft

Als Vertreter des südbadischen Ringerverbandes ist Klaus Blank seit über zehn Jahren ein gern gesehener Gast beim letzten Heimkampf in Tennenbronn. Zuständig für den Nachwuchsbereich hat er dem KSV eine Serie von Meisterwimpeln überreicht und damit Nachwuchsringer geehrt, die heute in den Aktiven-Mannschaften ihre Siege feiern. So überreichte Klaus Blank auch am vergangenen Samstag wieder einen Meisterwimpel mit den Glückwünschen des Verbandes, diesmal aber nicht für die Schüler, sondern für die vorzeitig feststehende Landesliga-Meisterschaft des KSV Tennenbronn II.

Klaus Blank (links) überbrachte dem KSV Tennenbronn II die Glückwünsche des südbadischen Ringerverbandes zur Meisterschaft in der Landesliga.

Das Reserveteam des KSV liegt vor dem letzten Kampftag drei Punkte vor dem Verfolger VfK "Eiche" Radolfzell und kann nicht mehr überholt werden. Dass dies so ist hat eine besondere Geschichte, denn auf der Matte gewannen die Bodensee-Ringer zweimal gegen Tennenbronn. Sie setzten aber mehrfach einen nicht startberechtigten Ringer ein, dessen Siege nachträglich annulliert wurden. Davon profitierte Tennenbronn mit der Meisterschaft und verdrängte Radolfzell auf Platz zwei.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen! So liefen die Tennenbronner Ringer am Samstag mit T-Shirts in der orange-gelben Farbe von Radolfzell auf mit der Aufschrift "EICHEntlich wollten wir gar nicht hoch". Bestimmt steckt in diesem provokanten Spruch aber auch eine Prise Respekt vor den Leistungen des VfK "Eiche" Radolfzell, wo aus dem Nichts die aktuell stärkste südbadische Schülertruppe und eine Spitzenmannschaft der Landesliga entstanden ist. So hatte Klaus Blank in seiner Eigenschaft als Jugendreferent auch einen zweiten Meisterwimpel in der Tasche, den er den in Tennenbronn weilenden Schülern des VfK als Meister der Verbandsjugendliga verleihen durfte.