Nach langer Wettkampfpause fand am vergangenen Wochenende ein Kaderturnier der Männer in Hösbach bei Aschaffenburg statt. Es war eine inoffizielle deutsche Meisterschaft, bei der zwar die Zahl der Teilnehmer geringer war als bei einer „normalen Deutschen“, aber es waren so eben die Besten unter sich. Zudem starteten in Abstimmung mit dem Bundestrainer auch nichtdeutsche Ringer, was das Niveau noch weiter anhob.

Vom KSV Tennenbronn hatten die beiden Freistilringer David Brenn und Leon Schetterer die Einladung des Bundestrainers erhalten. Sie gingen beide in der Klasse bis 65 kg am Samstag, den 17. Juli im internationalen Turniermodus direkt im Viertelfinale auf die Matte. David besiegte dabei mit Florian Pohl aus Sachsen, welcher schon DM-Medaillen errungen hat, einen starken Sportler. Im Halbfinale traf er auf Magomed Kartojev aus Bayern, welcher zuvor schon Leon Schetterer technisch überhöht besiegt hatte. Auch David kam in einem turbulenten Kampf nicht mit dem Stil des nichtdeutschen Ringers zurecht, was am Ende zu einer Niederlage führte. So kam es im kleinen Finale um Bronze zum Duell der beiden Vereinskollegen David Brenn und Leon Schetterer. Hier setzte sich die größere Erfahrung von David durch und er durfte sich die Bronzemedaille um den Hals hängen. Aber auch Leon hat sich bei seinem ersten Auftritt bei den Männern sehr gut präsentiert und gezeigt, dass er in zwei Wochen bei den Junioren vorne mit angreifen kann.

Für David Brenn ist „inoffizielle 3. deutsche Meister 2021“ beim Aufeinandertreffen der besten Freistilmänner des deutschen Ringerbundes eine toller Erfolg!

Die beiden Tennenbronner Ringer David Brenn (links) und Leon Schetterer beim Kaderturnier in Hösbach.