Regionalliga
ASV Ladenburg I - KSV Tennenbronn I   18 : 14

Verbandsliga Südbaden
SV Eschbach I - KSV Tennenbronn II   32 : 4

Um den Zeitplan nicht vollends über den Haufen zu werfen, setzte der KSV Tennenbronn alles daran, am vergangenen Samstag in die Mannschaftsrunde 2021 zu starten. Da mehrere Athleten sich aber in Corona-Quarantäne befanden, hat sich die Anstrengung punktemäßig nicht gelohnt und beide Teams kehrten mit Niederlagen heim.

Zumindest bei der Regionalligamannschaft sah es eine Zeitlang so aus, als könnte sie in Lampertheim für eine Überraschung sorgen. Den vollen Punktverlust von Sven Herrmann durch im Sekundentakt abgegebene Zweierwertungen glich Neuzugang Christian Chira mit einen Schultersieg gegen den starken Maxim Riefling wieder aus. Julian Götz zog Vorteile durch zwei Passivitätsverwarnungen seines Gegners und erhöhte in der fünften Minute mit einer technischen Wertung einen verdienten Punktsieg. Die Tennenbronner Hoffnungen, dass dies auch Miroslav Geshev gelingen möchte, erfüllten sich nicht. Er lief einem 2-Punkte-Rückstand aus der zweiten Minute erfolglos nach und ein riskanter letzter Versuch kurz vor dem Schlussgong besiegelte die Punktniederlage. Bei seinem ersten Regionalligaeinsatz in der Klasse bis 66 kg hinterließ Leon Schetterer den besten Eindruck mit einem ungefährdeten Überlegenheitssieg in nur zweieinhalb Minuten. Tennenbronn führte damit zur Pause mit 10 : 6 Punkten, was sich aber angesichts der Lücken und Ersatzschwächen im zweiten Abschnitt als nicht ausreichend zeigte

Lukas Brenn, in jüngster Zeit ein wenig vom Pech verfolgt, schrammte auch in Lampertheim am möglichen Sieg gegen den Kaderringer Stiven-Brandy Schäfer vorbei. Er ging mit drei Punkten in Führung, sein Gegner glich jedoch aus und verteidigte den knappen Sieg dank der letzten Wertung  erfolgreich. Der bis 71 kg überforderte Bogdan Zaharia kassierte eine schnelle Schulterniederlage und weitere vier Punkte fielen kampflos an Lampertheim durch die vom KSV unbesetzte Freistilklasse bis 80 kg. Nach einer weiteren deutlichen 1:11-Niederlage von Matteo Lehmann blieb es Fabian Reiner als einzigem Tennenbronner vergönnt, noch etwas Zählbares für den KSV zu erringen. Er punktete den jungen Adam Daschaev noch vor dem Pausengong überlegen aus.

Die Übersicht, Lampertheim zuerst genannt:

57 F     Ahmadi-Abdul Rafar – Sven Herrmann 4 : 0 (PS 22 : 6)
61 G     Asis Isaev- Julian Götz 0 : 2 (PS 0 : 4)
66 F     Mujeb Ashuri – Leon Schetterer 0 : 4 (PS 0 : 16)
71 G     Alexander Riefling – Bogdan Zaharia 4 : 0 (SS)
75 F     Daud-Moritz Elembaev  - Matteo Lehmann 3 : 0 (PS 11 : 1)
75 G     Adam Daschaev - Fabian Reiner 0 : 4 (PS 0 : 18)
80 F     Pouria Taherkani – kein Ringer 4 : 0
86 G     Stiven-Brandy Schäfer – Lukas Brenn 1 : 0 (PS 3 : 3)
98 F     Kevin Schwäbe – Miroslav Geshev 2 : 0 (PS 4 : 1)
130 G   Maxim Riefling – Cristian Chira 0 : 4 (SS)


Verbandsliga Südbaden

Vernichtend traf die Personalmisere die zweite Mannschaft des KSV. Kaum noch etwas in der Aufstellung erinnerte an das Aufstiegsjahr 2019, was sich auf die Moral verständlicherweise extrem negativ auswirkte. So musste man mit einem „Geschenk“ des Gegners Eschbach zufrieden sein, der die Klasse bis 57 kg nicht besetzt hatte. Tennenbronn selbst gab acht Punkte kampflos ab und hatte in den restlichen sieben Duellen nur durch Eduard Jung bis 86 kg eine reelle Siegeschance. Bei einer 7 : 0-Führung tappte er seinem Gegner Stefan Scherer jedoch in die Falle und kassierte eine Schulterniederlage.