Beitragsseiten
Kampftag 09.10.2021
Bilder vom Kampf
Alle Seiten

Regionalliga Baden-Württemberg
KSV Tennenbronn I - KSV Schriesheim I   16 : 15

Verbandsliga Südbaden
KSV Tennenbronn II - KSV Allensbach I   16 : 17

Bezirksjugendliga
KSV Tennenbronn I - KG Baienfurt I   12 : 26
KSV Tennenbronn I - KSV Winzeln I   32 : 8

Es war ein Ringkampfabend in der Tennenbronner Sporthalle, wie man ihn nicht spannender hätte inszenieren können: Im Vorkampf scheiterte die zweite Mannschaft des KSV gegen Allensbach hauchdünn mit 16:17 Punkten, die Erste dagegen behielt genauso knapp mit 16:15 die Oberhand gegen den KSV Schriesheim.

Schriesheim hatte das Papiergewicht nicht besetzt, die vier kampflosen Punkte für Tennenbronn glich aber Schwergewichtler Attila Tamas mit einem Überlegenheitssieg gegen Cristian Chira postwendend wieder aus. Danach musste Jakob Moosmann herhalten gegen Olympiateilnehmer Virgil Munteanu und wenig überraschend gewann das rumänische Kraftpaket ebenfalls vorzeitig. Für eine Überraschung sorgte dagegen Miroslav Geshev. Der als "Spätzünder" bekannte Tennenbronner setzte schon nach einer Minute einen erfolgreichen Beinangriff und legte Milad Machsudi aufs Kreuz. Ab jetzt begann das zähe Ringen um jeden einzelnen Punkt. Der Schriesheimer Alexandru Asan hatte gegen Leon Schetterer den besseren Start und legte mit 2 plus 4 Punkten vor. Schetterer kämpfe sich jedoch hartnäckig heran und erzielte kurz vor Kampfende den Ausgleich. Nun wurde die anfänglich abgegebene Vier als höchste Einzelwertung entscheidend und der Mannschaftpunkt fiel somit an Schriesheim. Zur Pause lag Schriesheim mit 9 : 8 Punkten knapp vorne.


Die zweite Hälfte begann für den Tennenbronner Lukas Brenn ebenfalls mit einem anfänglichen Rückstand von  fünf Punkten. Seine Fans spürten, dass er gegen Ionut-Alexandru Caras trotzdem noch etwas reißen könnte. Sie feuerten ihn lautstark an, und obwohl sein Gegner schwerer war und körperlich überlegen schien, punktete nun nur noch Lukas Brenn. Mit seinem Sieg blieb das Rennen offen, obwohl anschließend Bogdan Zaharia von Wladimir Berenhardt erwartungsgemäß vorzeitig ausgepunktet wurde. Timo-Marcel Nagel konnte gegen Rahmatullah Moradi zwar die erste Zwei erringen, musste sich gegen den starken Gegner dann aber auf Schadensbegrenzung konzentrieren und verlor mit 2 : 7.  Nun musste Mathias Schondelmaier aus dem Duell gegen Luciano Testas mindestens als Punktsieger hervorgehen. Der junge Tennenbronner erfüllte die Hoffnungen mit größter Konzentration und Nervenstärke. Die noch fehlenden vier Punkte zum Tennenbronner Heimsieg wollte der gegnerische Schlussringer Furkan Yildirim unbedingt verhindern. Er entzog sich dem Kampf gegen Fabian Reiner so offensichtlich, dass ihm der Kampfrichter mehrfach Strafpunkte aufbrummte und Reiner doch schon nach zweieinhalb Minuten seinen Überlegenheitssieg feiern konnte.

Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:
57 F     Sven Herrmann - kein Ringer 4 : 0
61 G     Jakob Moosmann - Virgil Munteanu 0 : 4 (PS 0 : 16)
66 F     Leon Schetterer - Alexandru Asan 0 : 1 (PS 8 : 8)
71 G     Bogdan Zaharia - Wladimir Berenhardt 0 : 4 (PS 0 : 16)
75 F     Mathias Schondelmaier  - Daniel Eberhardt 1 : 0 (PS 2 : 0)
75 G     Fabian Reiner - Furkan Yildirim 4 : 0 (PS 15 : 0)
80 F     Timo-Marcel Nagel - Rahmatullah Moradi 0 : 2 (PS 2 : 7)
86 G     Lukas Brenn - Ionut-Alexandru Caras 2 : 0 (PS 8 : 5)
98 F     Miroslav Geshev - Milad Machsudi 4 : 0 (SS)
130 G   Cristian Chira - Attila Tamas 0 : 4 (PS 1 : 16)

Verbandsliga Südbaden

Tennenbronns Zweite verfehlte trotz leidenschaftlichem Kampf das Tagesziel, mit einem Punktgewinn gegen Allensbach vom vorletzten Tabellenplatz wegzukommen. Die Hypothek von 12 verlorenen Mannschaftspunkten aus dem Papier- und den beiden Schwergewichten wog zu schwer, obwohl am Ende nur noch ganz wenig fehlte. Tennenbronn hatte die Mannschaft umgestellt: Julian Götz und Jens Moosmann waren neu ins Team gekommen und konnten beide ihre Qualität mit überlegenen Siegen beweisen. Timo Moosmann rückte in die Klasse bis 75 kg hoch, konnte dort in einem verrückten Kampf gegen den ebenfalls brillanten Techniker Anatoliy Adzhamyan überlegen gewinnen. Wie turbulent es zuging, ist alleine an der Gesamtzahl von 38 technischen Punkten ersichtlich. Eine Klasse nach unten ging Eduard Jung und auch er wurde mit 21 : 6 überlegener Sieger. Neben den Erfolgsringern standen Jens Staiger, Hadis Vehapi und Frederik Mrokon mit knappen Punktniederlagen. Allen drei blieb trotz größter Bemühungen das Glück versagt, mit einer zusätzlichen gelungenen Aktion die wenigen  fehlenden  Punkte einzufahren.

Die Übersicht, Tennenbronn II zuerst genannt:
57 F     David Langenbacher - Leon Brender 0 : 4 (PS 0 : 15)
61 G     Julian Götz - Matthias Köhne 4 : 0 (PS 15 : 0)
66 F     Jens Moosmann - Simon Czombera 4 : 0 (PS 16 : 0)
71 G     Jens Staiger - Armin Kratzer 0 : 2 (PS 6 : 9)
75 F     Timo Moosmann  - Anatoliy Adzhamyan 4 : 0 (PS 27 : 11)
75 G     Hadis Vehapi - Nicolai Rothmund 0 : 1 (PS 9 : 11)
80 F     Eduard Jung - Tim Buck 4 : 0 (PS 21 : 6)
86 G     Frederik Mrokon - Vojtech Benedek 0 : 2 (PS 1 : 4)
98 F     Kein Ringer - Abdullah Adigüzel 0 : 4
130 G   Raphael Günter - Benjamin Lohrer 0 : 4 (SS)