Regionalliga Baden-Württemberg
WKG Weitenau-Wieslet I - KSV Tennenbronn I   19 : 9

Verbandsliga Südbaden
ASV 1885 Freiburg I - KSV Tennenbronn II   19 : 10

Bezirksjugendliga
RHL 1885 Gottmadingen/Taisersdorf I - KSV Tennenbronn I   8 : 30
AB Aichhalden I - KSV Tennenbronn I   28 : 12

Tennenbronn musste am Samstag gegen Weitenau-Wieslet akzeptieren, dass Schlüsselkämpfe auf der gegnerischen Matte schwerer zu gewinnen sind als zu Hause. Schon auf der Waage wuchs der Druck auf die Mannschaft, als Weitenau-Wieslet erstmals mit zehn Ringern vollständig auflief, wogegen man selbst krankheitsbedingt das Papiergewicht nicht besetzen konnte.

Einer der wenigen positiven Aspekte aus Tennenbronner Sicht war, dass Schwergewichtler Cristian Chira seine anhaltende "Ladehemmung" überwinden konnte und gegen Michael Herzog mit drei Viererwertungen deutlicher Sieger blieb. Gepokert hatte der KSV in der von Weitenau-Wieslet zuletzt nicht besetzten Klasse bis 61 kg und Julian Götz zur Verstärkung in die zweite Mannschaft abgezogen. Doch diesmal stand dort mit dem jungen Franzosen Adil Ikhlazov ein starker Gegner, der Jakob Moosmann in weniger als zwei Minuten auspunktete. Das Duell zwischen Miroslav Geshev und Manuel Läufer nahm erst in den letzten 40 Sekunden richtig Fahrt auf, wo 8 von insgesamt 11 Punkten fielen. Der Heimringer läutete den Endspurt dabei schneller und effizienter ein und gewann mit 9 : 2 höher, als der gesamte Kampfverlauf anzeigt. Danach schien es eine Runde lang so, dass Leon Schetterer den moldawischen Topringer Stefan Dobri in aufhalten kann. Schetterer führte zur Pause mit 3 : 2, doch der Favorit überholte nicht nur, sondern zog in der letzten Minute noch mit hohem Abstand davon. Zur Halbzeit stand es bereits 13 : 3 für die Heimringer.

Das Signal zur Aufholjagd blieb aus, als Lukas Brenn seinem Gegner Jonas Dürr stets einen Punkt hinterher lief und am Ende mit 3 : 4 das Nachsehen hatte. Dass Bogdan Zaharia gegen Simon Dürr "nur" drei Mannschaftspunkte abgab, sah man beim KSV angesichts der Stärke des Gegners positiv. Hoffnungen auf einen Erfolg von Timo-Marcel Nagel im Duell gegen Dennis Kronenberger erfüllten sich dagegen nicht. Der Punktsieg des Weitenauers fiel zwar etwas hoch aus, war aber nicht unverdient. Zum Schluss fügten Mathias Schondelmaier und Fabian Reiner dem bislang einzigen KSV-Gewinn noch zwei "Pflichtsiege" hinzu und schönten damit die deutliche Niederlage etwas.

Die Übersicht, Weitenau-Wieslet zuerst genannt:
57 F     Axel Graff - kein Ringer 4 : 0
61 G     Adil Ikhlazov - Jakob Moosmann 4 : 0 (PS 16 : 0)
66 F     Stefan Dobri - Leon Schetterer 3 : 0 (PS 15 : 3)
71 G     Simon Dürr - Bogdan Zaharia 3 : 0 (PS 8 : 0)
75 F     Simon Leisinger - Mathias Schondelmaier 0 : 2 (PS 1 : 5)
75 G     Stefan Kilchling - Fabian Reiner 0 : 4 (SS)
80 F     Dennis Kronenberger - Timo-Marcel Nagel 2 : 0 (PS 6 : 2)
86 G     Jonas Dürr - Lukas Brenn 1 : 0 (PS 4 : 3)
98 F     Manuel Läufer - Miroslav Geshev 2 : 0 (PS 9 : 2)
130 G   Michael Herzog - Cristian Chira 0 : 3 (PS 2 : 13)

 

Verbandsliga Südbaden
ASV 1885 Freiburg I - KSV Tennenbronn II   19 : 10

Tennenbronn II musste die Hoffnungen auf einen Erfolg beim Tabellennachbarn 1885 Freiburg ebenfalls begraben. Fast gleich wie die Kameraden der ersten Mannschaft in der Regionalliga konnten nur drei Einzelkämpfe gewonnen werden, die am Ende nur Kosmetik waren für eine hohe Niederlage. Das Papiergewicht hatten beide Teams nicht besetzt und fiel damit aus der Wertung. In den verbleibenden vier Duellen vor der Halbzeitpause holte Freiburg 13 : 0 Punkte und nur Julian Götz auf Tennenbronner Seite war seinem Gegner ebenbürtig. Im zweiten Abschnitt vergab Frederik Mrokon eine hoffnungsvolle 5 : 1-Führung und verlor den Kampf nach Punkten. Den ersten schnellen KSV-Sieg durch Jens Staiger folgte ein flotter Zweier-Reigen von Eduard Jung, der sich nach fünfeinhalb Minuten zum 15 : 0-Sieg summiert hatte. Timo Moosmann vergab anfangs drei Punkte an Tobias Miller, die er bis zum Schlussgong aber zu einem deutlichen 10 : 3-Punktsieg umdrehte. Der junge Hadis Vehapi dagegen musste die technische Überlegenheit des Ex-Bundesligaringers Ivan Drobny anerkennen.

Die Übersicht, Freiburg zuerst genannt:
61 G     Samuel Mihalache - Julian Götz 1 : 0 (PS 6 : 4)
66 F     Ivaylo Dimov - Jens Moosmann 4 : 0 (SS)
71 G     Nico Maier - Jens Staiger 0 : 4 (SS)
75 F     Tobias Miller  - Timo Moosmann 0 : 2 (PS 3 : 10)
75 G     Ivan Drobny - Hadis Vehapi 4 : 0 (PS 19 : 3)
80 F     Stanislav Eryganov - Eduard Jung 0 : 4 (PS 0 : 15)
86 G     Moritz Bettge – Frederik Mrokon 2 : 0 (PS 10 : 5)
98 F     Sebastian Hug - Alaadin Sahin 4 : 0 (PS 15 : 0)
130 G   Pavel Daniel Burla - Thorsten Götz 4 : 0 (PS 15 : 0)

 

Bezirksjugendliga
RHL 1885 Gottmadingen/Taisersdorf I - KSV Tennenbronn I   8 : 30
AB Aichhalden I - KSV Tennenbronn I   28 : 12

Leicht gemacht durch 12 geschenkte Punkte wurde den Schülern des KSV Tennenbronn der Sieg gegen Gottmadingen/Taisersdorf. Doch auch auf der Matte dominierten meist die Jungs vom KSV, wo Dan Alexandru Branisteanu, Raul Zaharia, Ferdinand Sahin, Adam Svec und Luis Hils als Sieger hervorgingen. Von anderem Kaliber zeigte sich der zweite Gegner des Tages, der AB Aichhalden. Nur Adam Svec, David Langenbacher und Enes Vehapi brachten Vierer aus das Tennenbronner Konto, alle übrigen dagegen verloren die volle Punktzahl.