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Kampftag 13.11.2021
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Regionalliga Baden-Württemberg
KSV Tennenbronn I - KSV Rheinfelden I    18 : 7

Verbandsliga Südbaden
KSV Tennenbronn II - ASV Urloffen II   20 : 20

Tennenbronns Neuzugang Mariyan Marinov eroberte sich die Herzen der Fans im Sturm. Der junge Bulgare bewies gleich bei seinem ersten Einsatz, dass er die Lücke in der Klasse bis 98 kg schließen wird, welche die Mannschaft seit dem Stilartwechsel schwächte. Mit enormer Kampfstärke und gleichzeitig geschickter Verteidigung besiegte er den Olympiateilnehmer von Rio Luillys Jose Perez Mora nach Punkten.

Tennenbronn musste auf den verhinderten Siegringer Fabian Reiner verzichten, Rheinfelden stand aber mit gleich drei fehlenden Stammringern noch vor größeren Problemen. So fiel das Papiergewicht kampflos an den Heim-KSV und im Schwergewicht traf Miroslav Geshev mit Eduard Frick auf einen gleichwertigen Gegner. Weniger fürs Auge der Zuschauer, dafür aber mit der Routine eines "alten Hasen" blieb er dank der letzten Wertung knapper Sieger. Das umgekehrte Verhältnis stand am Ende  des Kampfes zwischen Julian Götz und Patrick Hinderer. Der Rheinfelder glich die 2:0-Führung von Götz in der fünften Minute aus und hielt diesen Stand bis zum Ende aufrecht. Nun lag die Spannung auf dem ersten Auftritt von Mariyan Marinov, der schon allein durch seine Körpergröße beeindruckte. Die erste Runde ging mit 6 : 1 Punkten an den Gegner, doch dann zeigte Marinov, dass er konditionell auf der Höhe ist. Er schaffte es, den Rheinfelder zu drehen und zog auf 9 : 6 vorbei, ehe Mora kurz vor dem Schlussgong seine Niederlage noch auf einen Mannschaftspunkt verringern konnte. Danach musste Jens Staiger nach fünf Minuten Kampfzeit die Überlegenheit seines Gegners Fabian Wepfer anerkennen und es ging mit einer knappen 6 : 5-Führung in die Halbzeitpause.

Nun zeigte Rheinfelden allerdings Schwächen, die Tennenbronn auch ohne Fabian Reiner noch zu einem deutlichen Gesamtsieg führten. In Sekundenschnelle kamen Timo-Marcel Nagel und Bogdan Zaharia zu Schultersiegen und Timo Moosmann punktete seinen Gegner noch vor der Pause aus. Spannend und mit knappem Resultat liefen nur zwei Begegnungen ab. Lukas Brenn verlor dabei nach fünfeinhalb Minuten einen Vierer an Kevin Kähny, der ihm eine knappe Niederlage beibrachte. Mathias Schondelmaier traf mit Andrius Reisch einen erfahrenen Athleten, der keine Angriffsfläche bot und am Ende ebenfalls einen Mannschaftspunkt für Rheinfelden mitnahm.

Die Übersicht, Tennenbronn zuerst genannt:
57 G     Sven Herrmann - kein Ringer 4 : 0
61 F     Julian Götz - Patrick Hinderer 0 : 1 (PS 2 : 2)
66 G     Jens Staiger - Fabian Wepfer 0 : 4 (PS 2 : 17)
71 F     Timo Moosmann - Sasha Hinderer 4 : 0 (PS 15 : 0)
75 G     Bogdan Zaharia - Pietro Calvagna 4 : 0 (SS)
75 F     Mathias Schondelmaier  - Andrius Reisch 0 : 1 (PS 1 : 3)
80 G     Lukas Brenn - Kevin Kähny 0 : 1 (PS 5 : 7)
86 F     Timo-Marcel Nagel - Manuel Hirche 4 : 0 (SS)
98 G     Mariyan Marinov - Luillys Jose Perez Mora 1 : 0 (PS 9 : 7)
130 F    Miroslav Geshev - Eduard Frick 1 : 0 (PS 2 : 2)


Verbandsliga Südbaden
KSV Tennenbronn II - ASV Urloffen II   20 : 20

Es hagelte Vierer beim Aufeinandertreffen der beiden Reservemannschaften von Tennenbronn und Urloffen. Aus Tennenbronner Sicht waren es zwei zu viel und mit dem Unentschieden dürfte Urloffen weitaus zufriedener sein. So hatte Frederik Mrokon in der 5. Minute mit einer Schulterniederlage das Nachsehen in einer Partie, die zuvor völlig ausgeglichen verlaufen war. Der zweite Pechvogel war Matteo Lehmann, der sich kurz vor der Pause auf den Schultern fand. Die Reklamationen wegen unerlaubtem Beinstellen des Gegners ließ der Kampfrichter nicht gelten. Die beiden Bundesligaringer Lucian Vilcu und Marius Atofani in den Urloffer Reihen stellten Thorsten Götz und Eduard Jung vor unlösbare Aufgaben. Auf Tennenbronner Seite griffen Lucas und Jakob Moosmann beherzt zu und legten ihre Gegner schon in der ersten Minute aufs Kreuz. Hadis Vehapi und Robin Moosmann waren ihren Gegnern technisch klar voraus und holten noch vor dem Pausengong überlegene Siege.

Die Übersicht, Tennenbronn II zuerst genannt:
57 G     David Langenbacher - Justin Federer 0 : 4 (PS 0 : 16)
61 F     Lucas Moosmann - Mario Kiefer 4 : 0 (SS)
66 G     Jakob Moosmann - Simon Huber 4 : 0 (SS)
71 F     Leon Schetterer - Abdul Khakim Umkhadjiev 4 : 0 (kampflos)
75 G     Hadis Vehapi  - Otto Schwarzkopf 4 : 0 (SS)
75 F     Robin Moosmann - Raphael Langenecker 4 : 0 (PS 16 : 0)
80 G     Matteo Lehmann  - Mohammad Umkhadjiev 0 : 4 (S)
86 F     Eduard Jung - Marius Atofani 0 : 4 (PS 0 : 15)
98 G     Frederik Mrokon - Anton Schwarzkopf 0 : 4 (SS)
130 F    Thorsten Götz - Lucian Vilcu 0 : 4 (SS)