Am Freitag und Samstag, 7. und 8. Mai 2010, trafen sich in Lampertheim die Ringer-Veteranen zu den „13. German-Masters“, den deutschen Meisterschaften in fünf Alterklassen über 35 Jahre. Am Freitag wurde das Turnier im griechisch-römischen Stil und am Samstag im freien Stil ausgetragen.

Gerald Haas bewies, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und wird dem KSV voraussichtlich auch 2010 in der dritten Mannschaft zur Verfügung stehen.

Für den KSV Tennenbronn trat Gerald Haas in der Altersklasse von 46 bis 50 Jahre auf die Matten, und zwar in beiden Stilarten. In der Gewichtsklasse bis 97 kg griechisch-römisch waren vier Konkurrenten vertreten und es wurde ein ausgesprochen spannendes Duell, das kein Teilnehmer ohne Niederlage überstand. Der deutsche Schwergewichts-Vizemeister von 1989 Harri Schuhmacher aus Schwäbisch Hall wurde von Gerald Haas gleich kalt erwischt und kassierte schon in der ersten Runde eine Schulterniederlage. Andreas Spatschke vom bayerischen RSC Marktleugast war gewarnt und auf der Hut. Mit 6 : 5 Punkten gewann er die erste Runde, doch Gerald Haas kam trotzdem stark auf und überrannte den Gegner im zweiten Durchgang glatt mit 0 : 6. Final geschlagen war der routinierte Spatschke noch nicht und er nutzte seine Chance in der dritten Runde mit einem dünnen 1 : 0 zum Gesamtsieg. Gegen Bernd Holzapfel vom ASV Sangerhausen im Harz dominierte Gerald Haas klar und erzielte in der ersten Runde einen weiteren Schultersieg. Dass für den Tennenbronner am Ende trotz einer Niederlage die Goldmedaille blieb, hatte er wiederum seinem ersten Gegner Harri Schuhmacher zu verdanken. Dieser schulterte den Haas-Bezwinger Spatschke in der ersten Runde, verpasste ihm damit ein schlechteres Punktekonto und verdrängte ihn auf Platz drei.

Am Samstag im freien Stil waren bis 97 kg fünf Ringer am Start und darunter wieder die beiden Erstplatzierten des Vortages Gerald Haas und Harri Schuhmacher. Das Los führte sie gleich im ersten Kampf wieder zusammen und Gerald Haas sorgte mit 4 : 1 Punkten in der ersten Runde  für einen guten Auftakt. Dass der Württemberger das Blatt in der zweiten Runde mit einem Schultersieg zu seinen Gunsten wendete, war wohl eine ausgeglichene Belohnung für die beiden dominierenden Ringer dieser Klasse. Beide gewannen alle nachfolgenden Kämpfe deutlich und somit hieß es im Freistil Gold für Schuhmacher und Silber für Gerald Haas. Der Tennenbronner gewann gegen Soylu Eyüp vom Gastgeber Sandhofen-Lampertheim mit 1 : 0 und 6 : 0, dann gegen Ildar Schreiber vom AV Sulgen durch Aufgabe und gegen Thorsten Heinert aus Thalheim in Thüringen durch Schultersieg.