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Der KSV startet am 4. September in die Mannschaftsrunden 2010
Die Übersicht aller Heimkämpfe des KSV Tennenbronn:
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Oberliga, Verbandsliga und Bezirksklasse sind die Reviere, in denen sich die Aktiven des KSV Tennenbronn in den kommenden vier Monaten ihren Platz erkämpfen müssen. Die Verbandsrunde 2010 wird für den KSV eine schwierige Saison werden. Die Mannschaften stecken weiter in einem Umbruch, was heißt, dass auch dieses Jahr wieder junge Sportler nach dem Schüler- und Jugendbereich ihre Bewährungsprobe bei den „Großen“ erhalten. Mit Bernd King hat ein Leistungsträger den Verein verlassen. Er wird eine Lücke öffnen, welche durch Umstellungen im eigenen Kader kompensiert werden soll. Mit der Strategie, auf Eigengewächse zu bauen, wird es nicht immer leicht, eine volle Mannschaft mit gleichmäßig hoher Qualität in diesem Leistungsniveau zu stellen. Sportler stellen vermehrt, und zu Recht, ihr schulisches und berufliches Weiterkommen in den Vordergrund, was eine Verfügbarkeit der Leistungsträger nicht immer ermöglicht.

Es gibt aber auch äußerst Positives zu beleuchten. Mit den erzielten Einzelergebnissen auf nationalen und teilweise internationalen Meisterschaften in diesem Jahr ist wieder mit tollen Kämpfen der KSV-Aushängeschilder zu rechen. Es wird sich lohnen, die Heimkämpfe des KSV zu besuchen und die „jungen Wilden“ zu unterstützen. Sie haben sich mit Ehrgeiz und Fleiß vorbereitet und vor allem, sie haben sich trotz etlicher Abwerbeversuche für den Verbleib beim KSV Tennenbronn entschieden.

Eine große Fankulisse soll die junge  KSV-Mannschaft zu Siegen treiben

Die Oberliga Südbaden hat an Homogenität in fast allen gegnerischen Mannschaften massiv hinzugewonnen. Durch Zukäufe wurden Lücken geschlossen und es stehen dem KSV ausgeglichen besetzte Mannschaft mit hochklassigen Sportlern gegenüber. KSV-Trainer Matthias Brenn hofft auf einen Platz ohne Abstiegsängste im Mittelfeld der Oberliga. Den KSV-Fans möchte er eine geschlossene Mannschaft präsentieren, welche stets versucht, das maximale Ergebnis auf der Matte zu erzielen. Damit möchte das Team die Unterstützung der Fans auch bei niedriger gesteckten Zielen erobern. Noch schwerer wird es für die zweite Mannschaft werden, die Verbandsliga in diesem Jahr zu halten. Von Anfang an gilt es, möglichst viele Punkte zum Klassenerhalt zu erzielen. Die dritte Mannschaft dagegen kann mit bewährter Mischung von jungen Talenten und Routiners ihre Aufgabe in der Bezirksklasse erfüllen.

In der Liste der Vereinswechsel 2010 taucht der KSV Tennenbronn nur am Rande auf. An der langfristigen Devise des Vereins, nicht am bezahlten Transfermarkt teilzunehmen, wird nicht gerüttelt. Die Vereinswechsel von zwei KSV-Athleten haben persönliche Gründe ohne finanziellen Hintergrund. Schon zu Jahresbeginn hat Sascha Broghammer beim AV Sulgen unterschrieben. Eine schmerzhafte Lücke hinterlässt Bernd King, der bis 84 kg in der 1. Mannschaft ein zuverlässiger Punktesammler war.
Neben den beiden Abgängen sucht auch ein junger Ringer in Tennenbronn seine neue sportliche Herausforderung. Albert Qorraj kommt vom SV Triberg und wird den KSV in der Klasse bis 74 kg  im griechisch-römischen Stil verstärken. Seinen Wechsel nach Tennenbronn begründet Nachwuchsringer mit dem klaren Ziel, einmal in einer Oberliga-Mannschaft zu ringen. Dass er in Tennenbronn mit Fabian Reiner hier starke Konkurrenz hat, spornt ihn besonders an. Und Trainer Matthias Brenn stört sich daran auch nicht, denn es eröffnet ihm neue Aufstellungsvarianten. Albert Qorraj ist 17 Jahre alt und als Sohn kosovarischer Eltern in Villingen geboren. Er ist Schüler und macht derzeit in Schramberg seine Fachhochschulreife. Mit dem Bezirksmeistertitel 2010 der Männer griechisch-römisch in der Klasse bis 66 kg bringt er eine gute Empfehlung mit.

Neuzugang Albert Qorraj




Mit drei Schülermannschaften, davon zwei in einer Kampfgemeinschaft mit dem AB Schramberg, gehört Tennenbronn auch 2010 wieder zu den nachwuchsstärksten Vereinen. Von allen Schülerteams kann erwartet werden, dass sie in ihren Ligen eine gewichtige Rolle spielen. Tennenbronn I startet wieder in der höchsten Jugendklasse, der Verbandsjugendliga, und die beiden Kampfgemeinschaften in der Bezirksjugendliga und in der Aufbauklasse.